Der Weinanbau in Spanien hat eine lange und uralte Tradition, bereits 3000 Jahre vor Christi wurden Reben angebaut. Die erste Blüte gab es 200 v. Chr., denn die Römer liebten den Wein aus Baetica (Andalusien). mehr...
Seit einigen Jahren hat sich auch Spanien endlich, nach Italien und Übersee, einen der vorderen Plätze untern den führenden Weinnationen erobert.
Bis vor kurzem galt Spanien noch als Lieferant von nichtssagenden Massenweinen.
Selbstverständlich gibt es diese hier, wie in jedem Weinbauland auch heute noch, aber die ca. 60 fest definierten Weinbaugebiete erzeugen Qualitätsweine nach strengen Grundsätzen.
Über das gesamte Land verteilt bis hin zu den Inseln im Mittelmeer und den Kanarischen Inseln, finden wir heute weine, die von außerordentlich guter Qualität und Individualität sind.
Die Hauptrebsorte, Tempranillo, prägt die Weine, die Winzer und ihre Kellermeister präsentieren Ihren eigenen Stil. Die unterschiedlichen Charaktere erkennt man auf dem Etikett der Weine.
Ein junger Wein, der kurz nach dem Ausbau abgefüllt wird, bezeichnet man als „Joven“.
Wenn ein spanischer Wein also in den Handel kommt, ist er bereits trinkreif. Das macht den Umgang mit diesen Weinen außerordentlich einfach.
Das Eichenfass bietet für die Winzer viele Möglichkeiten zu experimentieren. Weine, die in neuen Fässern ausgebaut werden, bieten eine reichhaltige Aromenpalette, von Vanille, über Kaffee, Röstaromen und viele mehr.
Man erkennt den Wein aus dem neuen Barrique, da das Etikett den Hinweis „Roble“ enthält.
Wir bieten Ihnen aus den wichtigsten Weinanbaugebieten Spaniens eine große Vielzahl interessanter Weine unterschiedlicher Charaktere.
Wählen sie eines unserer besonderen Probierpakete aus, um sich in Ihren Spanienurlaub zurückversetzen zu lassen oder sich Lust auf Spanien zu holen.
Mit 1,3 Millionen Hektar Rebfläche und 3,3 Millionen Hektoliter Wein per anno liegt Spanien im absoluten Spitzenfeld. Das spanische Klima ist durch große Trockenheit geprägt. Im Verlaufe der Jahrhunderte wurden etwa 1.000 Rebsorten kultiviert, von denen aber heute nur mehr wenige angebaut werden. Die weiße Airén ist mit rund 400.000 Hektar die meistangebaute Rebsorte der Welt. Die rote Tempranillo ist die wichtigste Sorte für den Rioja, die weiße Palomino die wichtigste für den Sherry.
Ein neues Klassifizierungssystem mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung (Denominación de Origen) wurde im Jahre 1970 eingeführt, das sich am italienischen und französischen Weingesetz orientiert. Rund die Hälfte der Rebfläche hat bis dato den DO-Status. Im Jahre 1978 wurde Spanien in 17 Weinbauregionen eingeteilt. Rund 70% der spanischen Produktion entfällt auf einfache Konsum- oder Tafelweine. Eine wichtige Rolle in der Weinproduktion nehmen die Schaumweine (Cava) ein, das Zentrum liegt im DO-Gebiet Penedés. Die wichtigsten DO-Weinbau-Gebiete sind:
mit 17.000 ha: alkoholstarke Rotweine aus Monastrell
Carinena mit 22.000 ha: tiefdunkle, alkoholstarke Rotweine aus Carignan (Carinena)
Huelva mit 12.000 ha: sherryähnliche Aperitif- und Dessertweine, Massenweine aus Zalema
Jerez mit 23.000 ha: das Gebiet des Sherry
La Mancha mit 150.000 ha: größtes Gebiet, zu 90% Airén, weiße Massenweine
Malaga mit 16.000 ha: das Gebiet des Dessert-Weines Malaga
Mallorca mit 4.300 ha: extraktreiche Rotweine aus dem Gebiet Binissalem in der Inselmitte
Montilla-Moriles mit 23.000 ha: mit den sherryähnlichen Weinen Montilla und Moriles
Navarra mit 24.000 ha: alkoholstarke Rotweine und Rosé-Weine
Penedés mit 25.000 ha: das Schaumwein-Gebiet, 90% des Cava wird hier produziert
Rioja mit 45.000 ha: mit dem Rioja, dem berühmtesten Wein Spaniens
Tarragona mit 25.000 ha: weiße und rote Verschnitt-Massenweine und Dessertwein Rancio
Terra Alta mit 16.000 ha: kräftige Rotweine und Weißweine
Tierra de Barros mit 45.000 ha: alkoholstarke Weißweine aus der Rebsorte Cayetana
Valdepenas mit 35.000 ha: Weißweine aus Airén, Rotwein Aloque
Das spanische Zentralorgan INDO (Instituto Nacional de Denominaciónes de Origen) ist für alle Qualitätsweine zuständig. Sie bedient sich dabei der sogenannten Consejo Reguladors, von denen je einer für ein DO-Gebiet zuständig ist. Dieser definiert mit dem "Reglamento" die zugelassenen Rebsorten, den Ertrag in hl/ha, die Dichte der Bestockung, den Rebschnitt und die Herstellungs-Methoden (Reifetechnik, Alkohol-, Restzucker, Trockenextrakt-Werte). Außerdem werden bei Qualitätsweinen durch einen Ausschuß der Consejo Reguladors die sensorischen Prüfungen durchgeführt. Nach erfolgter Prüfung wird dann das Etikett freigegeben.
Vino corriente/Vino común: Ein einfacher Schoppenwein, der zumeist nicht in Flaschen abgefüllt wird.
VdP = Vino de pasto/VdM = Vino de mesa: Ein einfacher Tafelwein, der aus Trauben mehrerer Ursprungsgebiete gekeltert wird.
VdIT = Vino de la Tierra (Landwein): Dies sind Weine aus einem bestimmten Anbaugebiet, das (noch) keinen DO-Status hat. Die Klasse entspricht dem französischen "Vin de Pays" und dem italienischen "Vino da Tavola". Festgelegt sind Rebsorten, Mindest-Alkohol-Gehalt und Herstellungsmethode. Auf dem Etikett muß das Gebiet (Comarca) oder die Gemeinde angeführt sein.
DE = Denominación Especifica: Dies ist die Vorstufe zur kontrollierten Herkunftsbezeichnung DO = Denominación de Origen.
DO = Denominación de Origen: Entspricht dem italienischen DOC und dem französischen AOC.
DOCa = Denominación de Origen Calificada: Diese höchste Klasse wurde im Jahre 1988 eingeführt und entspricht in etwa dem italienischen DOCG. Dieser Rang wird an Weine aus herausragenden Anbaugebieten vergeben, deren Produktion besonders sorgfältig kontrolliert wird. Solche Weine dürfen nur als Erzeugerabfüllung in den Handel kommen. Erstmals (und bisher ausschließlich) erhielten 1991 diesen Rang die Weine aus Rioja.
Auf dem Flaschen-Etikett gibt es diverse Hinweise, zum Beispiel über den Süßigkeitsgrad (abocado = halbsüß, dulce = süß) und die Weinart (Cava = Schaumwein, Clarete = hellroter Wein, Tinto = dunkler Wein, Rosado = Roséwein, Generoso = Apertif oder Dessertwein). Traditionellerweise werden spanische Weine erst dann zum Verkauf freigegeben, wenn sie trinkreif sind. Für jeden Weintyp ist genau festgelegt, wie lange er im Holzfass bzw. in der Flasche reifen muß. Dies ist durch folgende Bezeichnungen auf dem Etikett deklariert:
Joven: 1 Jahr im Fass
Crianza (gealtert): Zusatzbezeichnung für Weine, die eine gewisse Zeit im Fass und in der Flasche beim Erzeuger reifte. Die Fristen können per DO unterschiedlich sein. Rotweine in der Regel 2 Jahre, davon mindestens 1 Jahr im Fass.
Reserva: Qualitativ gute Weine mit bestimmter Reifezeit. Rotweine (Tinto und Clarete) mindestens 3 Jahre, davon mindestens 1 Jahr im Fass. Weißweine und Roséweine mindestens 2 Jahre, davon mindestens 6 Monate im Fass.
Gran Reserva: Rotweine (Tinto und Clarete) mindestens 5 Jahre, davon mindestens 2 Jahre im Fass. Weißweine und Roséweine mindestens 4 Jahre, davon mindestens 6 Monate im Fass.
Anada: Auf deutsch "Jahrgang". Damit wird angegeben, wieviele Jahre nach der Ernte der Wein abgefüllt worden ist. Zum Beispiel bedeutet "3 an", daß der Wein im 3. Kalenderjahr nach der Ernte auf Flaschen abgefüllt wurde. Das heißt, er ist in diesem Fall oft nicht einmal 2 Jahre alt.
Bis vor kurzem galt Spanien noch als Lieferant von nichtssagenden Massenweinen.
Selbstverständlich gibt es diese hier, wie in jedem Weinbauland auch heute noch, aber die ca. 60 fest definierten Weinbaugebiete erzeugen Qualitätsweine nach strengen Grundsätzen.
Über das gesamte Land verteilt bis hin zu den Inseln im Mittelmeer und den Kanarischen Inseln, finden wir heute weine, die von außerordentlich guter Qualität und Individualität sind.
Die Hauptrebsorte, Tempranillo, prägt die Weine, die Winzer und ihre Kellermeister präsentieren Ihren eigenen Stil. Die unterschiedlichen Charaktere erkennt man auf dem Etikett der Weine.
Ein junger Wein, der kurz nach dem Ausbau abgefüllt wird, bezeichnet man als „Joven“.
Wenn ein spanischer Wein also in den Handel kommt, ist er bereits trinkreif. Das macht den Umgang mit diesen Weinen außerordentlich einfach.
Das Eichenfass bietet für die Winzer viele Möglichkeiten zu experimentieren. Weine, die in neuen Fässern ausgebaut werden, bieten eine reichhaltige Aromenpalette, von Vanille, über Kaffee, Röstaromen und viele mehr.
Man erkennt den Wein aus dem neuen Barrique, da das Etikett den Hinweis „Roble“ enthält.
Wir bieten Ihnen aus den wichtigsten Weinanbaugebieten Spaniens eine große Vielzahl interessanter Weine unterschiedlicher Charaktere.
Wählen sie eines unserer besonderen Probierpakete aus, um sich in Ihren Spanienurlaub zurückversetzen zu lassen oder sich Lust auf Spanien zu holen.
Mit 1,3 Millionen Hektar Rebfläche und 3,3 Millionen Hektoliter Wein per anno liegt Spanien im absoluten Spitzenfeld. Das spanische Klima ist durch große Trockenheit geprägt. Im Verlaufe der Jahrhunderte wurden etwa 1.000 Rebsorten kultiviert, von denen aber heute nur mehr wenige angebaut werden. Die weiße Airén ist mit rund 400.000 Hektar die meistangebaute Rebsorte der Welt. Die rote Tempranillo ist die wichtigste Sorte für den Rioja, die weiße Palomino die wichtigste für den Sherry.
Ein neues Klassifizierungssystem mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung (Denominación de Origen) wurde im Jahre 1970 eingeführt, das sich am italienischen und französischen Weingesetz orientiert. Rund die Hälfte der Rebfläche hat bis dato den DO-Status. Im Jahre 1978 wurde Spanien in 17 Weinbauregionen eingeteilt. Rund 70% der spanischen Produktion entfällt auf einfache Konsum- oder Tafelweine. Eine wichtige Rolle in der Weinproduktion nehmen die Schaumweine (Cava) ein, das Zentrum liegt im DO-Gebiet Penedés. Die wichtigsten DO-Weinbau-Gebiete sind:
mit 17.000 ha: alkoholstarke Rotweine aus Monastrell
Carinena mit 22.000 ha: tiefdunkle, alkoholstarke Rotweine aus Carignan (Carinena)
Huelva mit 12.000 ha: sherryähnliche Aperitif- und Dessertweine, Massenweine aus Zalema
Jerez mit 23.000 ha: das Gebiet des Sherry
La Mancha mit 150.000 ha: größtes Gebiet, zu 90% Airén, weiße Massenweine
Malaga mit 16.000 ha: das Gebiet des Dessert-Weines Malaga
Mallorca mit 4.300 ha: extraktreiche Rotweine aus dem Gebiet Binissalem in der Inselmitte
Montilla-Moriles mit 23.000 ha: mit den sherryähnlichen Weinen Montilla und Moriles
Navarra mit 24.000 ha: alkoholstarke Rotweine und Rosé-Weine
Penedés mit 25.000 ha: das Schaumwein-Gebiet, 90% des Cava wird hier produziert
Rioja mit 45.000 ha: mit dem Rioja, dem berühmtesten Wein Spaniens
Tarragona mit 25.000 ha: weiße und rote Verschnitt-Massenweine und Dessertwein Rancio
Terra Alta mit 16.000 ha: kräftige Rotweine und Weißweine
Tierra de Barros mit 45.000 ha: alkoholstarke Weißweine aus der Rebsorte Cayetana
Valdepenas mit 35.000 ha: Weißweine aus Airén, Rotwein Aloque
Das spanische Zentralorgan INDO (Instituto Nacional de Denominaciónes de Origen) ist für alle Qualitätsweine zuständig. Sie bedient sich dabei der sogenannten Consejo Reguladors, von denen je einer für ein DO-Gebiet zuständig ist. Dieser definiert mit dem "Reglamento" die zugelassenen Rebsorten, den Ertrag in hl/ha, die Dichte der Bestockung, den Rebschnitt und die Herstellungs-Methoden (Reifetechnik, Alkohol-, Restzucker, Trockenextrakt-Werte). Außerdem werden bei Qualitätsweinen durch einen Ausschuß der Consejo Reguladors die sensorischen Prüfungen durchgeführt. Nach erfolgter Prüfung wird dann das Etikett freigegeben.
Vino corriente/Vino común: Ein einfacher Schoppenwein, der zumeist nicht in Flaschen abgefüllt wird.
VdP = Vino de pasto/VdM = Vino de mesa: Ein einfacher Tafelwein, der aus Trauben mehrerer Ursprungsgebiete gekeltert wird.
VdIT = Vino de la Tierra (Landwein): Dies sind Weine aus einem bestimmten Anbaugebiet, das (noch) keinen DO-Status hat. Die Klasse entspricht dem französischen "Vin de Pays" und dem italienischen "Vino da Tavola". Festgelegt sind Rebsorten, Mindest-Alkohol-Gehalt und Herstellungsmethode. Auf dem Etikett muß das Gebiet (Comarca) oder die Gemeinde angeführt sein.
DE = Denominación Especifica: Dies ist die Vorstufe zur kontrollierten Herkunftsbezeichnung DO = Denominación de Origen.
DO = Denominación de Origen: Entspricht dem italienischen DOC und dem französischen AOC.
DOCa = Denominación de Origen Calificada: Diese höchste Klasse wurde im Jahre 1988 eingeführt und entspricht in etwa dem italienischen DOCG. Dieser Rang wird an Weine aus herausragenden Anbaugebieten vergeben, deren Produktion besonders sorgfältig kontrolliert wird. Solche Weine dürfen nur als Erzeugerabfüllung in den Handel kommen. Erstmals (und bisher ausschließlich) erhielten 1991 diesen Rang die Weine aus Rioja.
Auf dem Flaschen-Etikett gibt es diverse Hinweise, zum Beispiel über den Süßigkeitsgrad (abocado = halbsüß, dulce = süß) und die Weinart (Cava = Schaumwein, Clarete = hellroter Wein, Tinto = dunkler Wein, Rosado = Roséwein, Generoso = Apertif oder Dessertwein). Traditionellerweise werden spanische Weine erst dann zum Verkauf freigegeben, wenn sie trinkreif sind. Für jeden Weintyp ist genau festgelegt, wie lange er im Holzfass bzw. in der Flasche reifen muß. Dies ist durch folgende Bezeichnungen auf dem Etikett deklariert:
Joven: 1 Jahr im Fass
Crianza (gealtert): Zusatzbezeichnung für Weine, die eine gewisse Zeit im Fass und in der Flasche beim Erzeuger reifte. Die Fristen können per DO unterschiedlich sein. Rotweine in der Regel 2 Jahre, davon mindestens 1 Jahr im Fass.
Reserva: Qualitativ gute Weine mit bestimmter Reifezeit. Rotweine (Tinto und Clarete) mindestens 3 Jahre, davon mindestens 1 Jahr im Fass. Weißweine und Roséweine mindestens 2 Jahre, davon mindestens 6 Monate im Fass.
Gran Reserva: Rotweine (Tinto und Clarete) mindestens 5 Jahre, davon mindestens 2 Jahre im Fass. Weißweine und Roséweine mindestens 4 Jahre, davon mindestens 6 Monate im Fass.
Anada: Auf deutsch "Jahrgang". Damit wird angegeben, wieviele Jahre nach der Ernte der Wein abgefüllt worden ist. Zum Beispiel bedeutet "3 an", daß der Wein im 3. Kalenderjahr nach der Ernte auf Flaschen abgefüllt wurde. Das heißt, er ist in diesem Fall oft nicht einmal 2 Jahre alt.

























