Die ersten Tokaji-Aszú wurden bereits im 15. Jahrhundert gekeltert, und damit rund 200 Jahre vor den Sauternes und ein Jahrhundert vor den großen Edelsüßen aus dem Rheintal!
Als 1562 der ungarische Erzbischof den edlen Süßwein Papst Pius IV. zum Geschenk macht, löste er eine wahre Euphorie unter den Großen, Zaren und Königen der Welt aus.
Das im Etikett des Oremus Aszú vermerkte Vinum regum, rex vinorum (Wein der Könige, König der Weine) soll Ludwig XIV. ausgerufen haben, auch Voltaire und Goethe fanden Inspiration im Aszú und sogar in der ungarischen Nationalhymne wird ihm gehuldigt. Ende des 19. Jahrhunderts jedoch erlebt der Aszú das jähe (vorläufige) Ende seines Erfolgs: Reblaus, 1. und 2. Weltkrieg und die anschließende kommunistische Führung lassen alle Produktion brachliegen, bis es um 1989 mithilfe ausländischer Investoren gelingt, das Tokaji-Gebiet aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.
Auch das 1993 gegründete Weingut Tokaji-Oremus ist aus einer solchen Kooperation der berühmten spanischen Bodegas Vega Sicilia mit dem ungarischen Staat. Mit großem Erfolg arbeitet der Vega-Eigentümer David Álvarez im Tokaj mit einer Gruppe ungarischer Fachleute für das gemeinsame Ziel, die jahrhundertealte Tradition fortzuführen und den bestmöglichen Aszú zu erzeugen.
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Die ersten Tokaji-Aszú wurden bereits im 15. Jahrhundert gekeltert, und damit rund 200 Jahre vor den Sauternes und ein Jahrhundert vor den großen Edelsüßen aus dem Rheintal!
Als 1562 der ungarische Erzbischof den edlen Süßwein Papst Pius IV. zum Geschenk macht, löste er eine wahre Euphorie unter den Großen, Zaren und Königen der Welt aus.
Das im Etikett des Oremus Aszú vermerkte Vinum regum, rex vinorum (Wein der Könige, König der Weine) soll Ludwig XIV. ausgerufen haben, auch Voltaire und Goethe fanden Inspiration im Aszú und sogar in der ungarischen Nationalhymne wird ihm gehuldigt. Ende des 19. Jahrhunderts jedoch erlebt der Aszú das jähe (vorläufige) Ende seines Erfolgs: Reblaus, 1. und 2. Weltkrieg und die anschließende kommunistische Führung lassen alle Produktion brachliegen, bis es um 1989 mithilfe ausländischer Investoren gelingt, das Tokaji-Gebiet aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.
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